Life is either a daring adventure or nothing at all
Hampi und Hippie Beach
Tuesday, March 16th, 2010

Nach vier Nächten in Benaulim wird es Zeit, weiterzureisen. Ziel ist die Weltkulturerbe-Stätte Hampi, im Bundesstaat Karnataka. Dort wollen wir uns die Ruinen des ehemaligen hinduistischen Königreiches Vijayanagar ansehen. Alles gar nicht so einfach – wir bekamen zwar bald ein Zugticket für die Hinfahrt aber die Rückfahrt war angeblich für über eine Woche ausgebucht. Und Bustickets konnte man nur vor Ort kaufen. Also verließen wir uns darauf, dass wir schon irgendwie zurück kämen.
Die Zugfahrt war sehr schön. Zuerst fuhren wir durch die dschungelbedeckten Berge Goas, über den Dudhsagar Wasserfall ins dürre Hochland Karnatakas bis nach Hospet. Dort wird die Landschaft hauptsächlich durch die riesigen, runden Granitfelsen geprägt, die hier wie hingeworfen herumliegen. Zwischendurch finden sich Bananenplantagen, die nur durch ein ausgefuchstes Bewässerungssystem in dieser trockenen Gegend betrieben werden können. Um die auf 26 Quadratkilometer verstreuten Ruinen zu erkunden leihen wir uns Fahrräder für einen Tag. Da diese nur gerade so fahrtüchtig sind und es etwa 40°C heiß ist wird der Tag zu einer Tortur. Aber es lohnt sich. Die Gegend ist wunderschön und mit dem Rad gelangt man auch in entlegenere Ecken, abseits der ausgetretenen Touristenpfade.

Martina, Steven, Sarah und Valentin auf einem Stein

vlnr. Martina, Steven, Sarah und Valentin


Seltsame Felsformation - getürmte Steine

Seltsame Felsformation - wer hat das da hingelegt?


drei Inderinnen

Inderinnen


Zum ersten Mal nach über zwei Wochen trennen sich unsere Wege und wir verlassen Hampi bereits einen Tag früher als unsere Reisegefährten Valentin und Sarah, die noch einen Tag zum Klettern bzw. Bouldern in Hampi verbringen wollen. Obwohl wir ebenfalls unsere Kletterschuhe etxra von Zuhause mitnahmen steht mir in dieser Hitze nicht der Sinn danach. Problemlos bekommen wir einen Bus über Nacht zurück nach Goa. Etwas unüberlegt steigen wir dort noch vor Sonnenaufgang in Panjim aus. Noch unüberlegter fahren wir mit einem TukTuk nach Anjuna. Dort müssen wir den Strand erst einmal suchen und werden
dann auch noch enttäuscht. Es gibt keine Hütten direkt am Meer wie wir uns das gewünscht hätten und überhaupt macht alles einen irgendwie schäbigen Eindruck. Also brechen wir gleich wieder auf und fahren nach Arambol, wo wir tatsächlich unseren Traumstrand finden. Wir beziehen einen Coco-Hut mit Meerblick, am Strand sind Beachvolleyballnetze aufgebaut und beim Frühstücken sehen wir regelmäßig Delfine im Meer herumspringen. Zu Sonnenauf- vor allem aber untergang versammeln sich die noch übrig gebliebenen Hippies am Strand um Yoga zu praktizieren, Musik zu machen oder Kunststücke zu üben. Viele Hippies sind mit kleinen Kindern oder gar Babys hier. Arambol scheint für Kinder sehr geeignet zu sein, was das Meer angeht, denn im Gegensatz zu anderen Stränden in Goa gibt es hier keine gefährliche Strömung und man kann bedenkenlos schwimmen gehen. Die Wellen sind aber manchmal trotzdem noch mannshoch.
Sonnenuntergang mit Hippies in Arambol

Sonnenuntergang mit Hippies in Arambol


Im Wasser spielende Hunde

Spielende Hunde


Sonnenuntergang mit Hippies in Arambol

Sonnenuntergang mit Hippies in Arambol


An unserem letzten Tag in Goa fahren wir mit dem Roller in aller Frühe nach Baga zum Tauchen ins Sun Village Resort. Die Sonne geht gerade erst auf und das ganze Land liegt noch unter einem dicken Nebelschicht. Das sieht super aus aber während der 40-minütigen Fahrt erfrieren wir fast, so kalt ist es doch noch. Eigentlich sollte es zu einem ca. 60 Jahre alten Schiffswrack gehen aber leider sind die Wellen dann vor Ort zu hoch, so dass eine andere Location gewählt werden muss. Das hat mich schon sehr enttäuscht denn eigentlich bin ich nur des Wracks wegen dabei. Die zwei Tauchgänge sind dann auch nicht sehr spektakulär. Es gibt zwar einige Fische, auch ein Lionfish, aber die Sicht ist schlecht und die Riffe hässlich. Ich scheine da sehr verwöhnt zu sein, denn auch viel erfahrenere Taucher waren begeistert. Wenigstens konnte ich meine neue Kamera mal ausprobieren, denn die ist bis 10 Meter Wasserdicht und der zweite Tauchgang hatte eine maximale Tiefe von nur sechs Metern.
Ich mit Taucherbrille

Beim Schnorcheln


Ich aufm Roller

Auf dem Roller durch Goa

Posted in Indien, Indien mit Valentin und Sara 2010

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