Life is either a daring adventure or nothing at all
Cusco und Machu Picchu
Sunday, March 15th, 2009

Von Puno aus fuhren wir nachts mit dem Bus bis nach Cusco um von dort eine Tour zu Machu Picchu zu buchen. Der “echte” Inka-Trail ist ja schon immer für mehrere Monate ausgebucht, da er auf 500 Personen am Tag begrenzt ist. Aber die Veranstalter vor Ort haben sich einige Alternativen einfallen lassen. Wir buchten eine viertägige Tour die mit Downhill-Mountainbiken begann und nach einer mehrtägigen Wanderung bei Machu Picchu endete. Unsere kleine Gruppe bestand hauptsächlich Israelis, noch einem deutschen Pärchen, zwei Amerikanerinnen und einem Schweizer. Am ersten Tag werden wir morgens auf einen Pass (Abra Malaga) in über 4300 Metern Höhe gefahren. Dort werden die Bikes vom Bus geladen und die Helme verteilt. Wie erwartet waren die Mountainbikes gerade noch so fahrtüchtig aber wir hatten ja Helme auf! Also schwangen wir uns in auf den Sattel und fuhren ab ins Tal. Wider erwarten fuhren wir die meiste Zeit auf geteerten Straßen in Serpentinen den Berg hinunter und kürzten nur manchmal die Bögen querfeldein ab. Zum Glück war fast kein Verkehr auf der Straße. Zum Glück auch für die Israelis, die fast alle zu unserem großen Erstaunen kaum Fahrrad fahren konnten. Interessant war die Veränderung des Klimas während der Abfahrt. Oben am Pass lag noch etwas Schnee, es nieselte und wir trugen fast alle Klamotten die wir für die Tour dabei hatten. Nach etwa vier Stunden permanentem bergab fahren auf knapp über 1000 Höhenmeter war das Klima tropisch feucht und heiß. Am nächsten Tag wanderten wir ein Stück des Inka Trails und meist entlang eines Flusses und sahen dort noch deutliche Spuren vom letzten katastrophalen El Nino. Ganze Dörfer wurden weg geschwemmt und später umgesiedelt. Der erste Wandertag endete dann entspannt in den heißen Quellen von Santa Teresa. Von dort ging es weiter bis nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt eines Besuches von Machu Picchu. Eine gute Strecke des Weges wurde auf Schienen zurückgelegt und dabei umrundeten wir quasi Machu Picchu ohne es zu sehen. Eine kurze Nacht später, wir standen bereits um vier Uhr in der Nacht auf, wanderten wir in der Dunkelheit hinauf zur Ruinenstadt.

Martina auf dem Mountainbike auf der Passstraße

Start der Tour bei 0 Grad Celcius oben auf dem Pass


Mit dem Fahrrad durch den Fluß

Vier Stunden Downhill


ich mit Helm, Fahrradhandschuhen und Fliegerbrille im peruanischen Dschungel

4000 Höhenmeter später: tropisch


Kleines Feld mit Kokapflanzen

Kleine Pflanzenkunde (1): Kokaanbau im peruanischen Dschungel


Kaffeepflanze

Kleine Pflanzenkunde (2): Wilder Kaffee


Hanf-Pflanze (Cannabis)

Kleine Pflanzenkunde (3): Ist das Hanf? Schön mitten im peruanischen Dschungel im Topf gezogen.


Ein ... Was ist das??

Ein ... Was ist das??


Peruanische Küche mit Meerschweinchen auf dem Boden

Sieht aus wie eine Kulisse ist aber eine peruanische Küche. Man beachte die Mehrschweinchen auf dem Boden die die herunterfallenden Reste futtern. Bei Bedarf landen die aber auch selbst im Kochtopf!


Die Gleise nach Aguas Calientes entlang

Die Gleise nach Aguas Calientes entlang


Machu Picchu in mit Berggipfel Huayna Picchu im Hintergrund

Machu Picchu in mit Berggipfel Huayna Picchu im Hintergrund


Aussicht vom Huayna Picchu auf Machun Picchu

Aussicht vom Huayna Picchu auf Machun Picchu


Inkamauer in Cusco

Inkamauer in Cusco

Posted in Peru, Peru 2009

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