Nach drei Tagen am Meer ging es wieder in Richtung Norden in den Triglav Nationalpark. Ziel war eigentlich zuerst Bled. Das stellte sich aber als unentspannt touristisch heraus und so fuhren wir weiter bis ans Ende des Bohinj Tals. Als wir in den engen Gassen der winzigen Dörfchen das erste mal in eine Sackgasse fuhren blieben wir einfach stehen und nahmen uns dort ein Apartment.
Als schöne tagesfüllende Wanderung im Nationalpark die auch mit Hund möglich ist wurde uns von der Hausherrin der Aufstieg zum Crno Jezero (Schwarzer See) empfohlen. Trotz der recht geringen Ausgangshöhe war der Steig vom ersten Meter an schon recht alpin und enthielt im oberen Abschnitt fast Klettersteig-Passagen. Zum Glück konnten die Stellen die Stifte oder Klammern enthielten auch umgangen werden – zumindest von Vierbeinern. Nach dem ersten See ging es erst mal leichter weiter bis zum letzten, kürzeren Aufstieg zur Koca pri Triglavskih jezerih, einer bewirtschafteten Hütte in einem schönen Tal mit drei Seen. Auf dem Weg bekamen wir einmal eine Gämse zu sehen und ein Murmeltier zu hören, dessen Pfeifen schrill durch das ganze Tal hallte. Voll schön!

Bohinjsko Jezero: Nach dem Wandern die perfekte Abkühlung. Trotz, dass es schon September war hatte es noch 27 Grad, blauen Himmel und der See eine angenehme Temperatur.

Bunker statt Gipfelkreuz (hier Mozic 1603m): Auf einer Wanderung außerhalb des Triglav Nationalparks fand sich auf fast jedem Gipfel ein solcher Bunker. Aus welchem Krieg sind die? Nicht nur auf den Gipfeln waren Bunker. Die komplette Bergkette war damit überzogen, eine größere Anlage würde als Stall für Schafe benutzt. Außerdem lagen noch überall Patronen herum. Sehr seltsam alles. Leider hatten wir keine Taschenlampe dabei, sonst hätte man sich ja mal so einen Bunker von innen anschauen können.











































